Keine Windschäden am Dach

Immer häufiger werden wir von Stürmen heimgesucht und diese können am Gebäude heftige Schäden anrichten. Vor allem das Dach ist sehr häufig davon thunderstorm-1022183_640betroffen. Der Sturm geht unter das Dach und lupft die Ziegel und schnell ist das Dach oder Teile davon abgedeckt. Seit sich die Stürme häufen wurden sogar neue Verordnungen im Bezug auf die Windsogsicherung angeordnet. Was für viele bedeuten kann, dass ein Dach nachgebessert werden muss.

Im Klartext aber bedeutet es, dass wenn ein Dach den damaligen Bauvorschriften entsprochen hat, dann hat dieses Gebäude einen Bestandschutz und muss nicht nachgebessert werden. Dennoch kann es einige treffen und dann sollte der Eigentümer aktiv werden. Denn sollte es zu einem Sturmschaden kommen, kann es leider sein, dass die Versicherung die Kosten nicht übernimmt.

In diesen Fällen muss nachgebessert werden

Grundsätzlich wird angeraten, das Dach in regelmäßigen Abständen von Fachleuten überprüfen zu lassen. Denn jeder Eigentümer ist für sein Haus verantwortlich und muss darauf achten, dass die allgemeine Sicherheit nicht gefährdet werden kann.

Hier wird von der sogenannten Verkehrssicherungspflicht gesprochen, herunterfallende Ziegel, könnten anderen Personen schwer verletzen oder sogar töten. Es gibt zwar keine gesetzlichen Vorschriften, wie oft kontrolliert werden soll, Experten aber empfehlen aber, dass ältere Dächer mindestens alle drei Jahre überprüft werden.

Dach sichern

in der Regel kann es schon ausreichen, wenn die Ziegel und Dachpfannen, welche besonders der Windlast ausgesetzt sind, extra zu sichern. Hier ist an erster Linie an die Firstziegel zu denken. Auch die Ortgang Ziegel sind gefährdet. Es reicht vollkommen aus, diese mit Schrauben oder Klammern zu sichern. Das kann dem Dach schon eine weitere Sicherung bringen. Dazu muss gesagt werden, in Deutschland sind wir in vier verschiedene Windzonen eingeteilt und je nach dem, zu welcher Zone nun eben das Gebäude gehört, sollte eben gesichert werden.

Natürlich muss auch immer beachtet werden, wie hoch das Gebäude ist und ob es freisteht. Kommen diese Faktoren hinzu, bietet das Dach viel mehr Angriffsfläche. Wird ein neues Dach gebaut, werden die Handwerker immer diese Punkte berücksichtigen, um der Windsogverordnung gerecht zu werden. Je nachdem, wo das Haus steht, werden die Ziegel nun mehr oder weniger gesichert. Jede zusätzliche Sicherung kostet entsprechend mehr.

Für die zusätzlichen Sicherungen fallen in etwa Mehrkosten von circa 20 Euro pro Quadratmeter an. Sollte der Eigentümer des Hauses die Mehrkosten für die Sicherung ablehnen, dann wird er für Kosten durch Schäden, selber aufkommen müssen, denn die Versicherung wird sicherlich nicht bezahlen. Zudem sollte schon der Handwerker den Auftrag dann entsprechend ablehnen.